Gut drauf Felix Böhlken

So findest du den passenden Fahrradhelm

So findest du den passenden Fahrradhelm Gut drauf

Klare Sache: Ohne Helm solltest du nicht aufs Fahrrad steigen, denn er bewahrt dich bei einem Umfall sehr wirksam vor schlimmen Verletzungen. Wir zeigen dir, was du rund um den Helm wissen musst, damit er dir passt und dich optimal schützt.

Die meisten Gründe, keinen Helm zu tragen, sind gar keine: Denn Ausreden wie "Er ist unbequem und drückt" oder "Unter dem Helm schwitze ich immer" sind eben genau das: Ausreden. Moderne Helme sind so leicht und gut belüftet, dass man sie nach kurzer Gewöhnungszeit gar nicht mehr wahrnimmt. Wichtig ist nur, dass der Helm gut passt und sitzt. Dann trägt er sich nicht nur sehr angenehm, nur dann kann er auch so schützen, wie das viele Untersuchungen belgen: 95 Prozent aller tödlichen Unfälle betreffen Radfahrer, die keinen Helm getragen haben. 60 bis 70 der tödlichen Kopfverletzungen könnten mit einem Helm vermieden werden, so die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU).

Schritt 1: So findest du den passenden Fahrradhelm

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Um den passenden Helm zu finden, musst du zuerst deinen Kopfumfang messen. Lege dazu ein Maßband knapp über den Augenbrauen und über den Ohren an.

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Jetzt weißt du, welche Größe dein Helm haben muss. Gute Helme gibt es in mindestens drei Größen, die Maße sind immer im Helm angegeben.

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Probiere jetzt erst mal ein paar Helme verschiedener Marken in deiner Größe auf - am besten beim Bikeshop deines Vertrauens. Wie bei Schuhen gibt es verschiedene Passformen – finde das Modell, das ohne zu wackeln sitzt und dir bequem und ohne Druckstellen passt.

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Je teurer ein Helm, um so leichter und um so besser belüftet ist er. Wie gut die belüftung ist, erkennst du ganz eifach: je mehr und je größer die belüftungslöcher, um so mehr Luft kommt an deinen Kopf. Je öfter du mit dem Rad unterwergs bist, umso eher lohnt es sich, darauf zu achten.

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Jeder Helm, der in der EU verkauft wird, muss der EU-Prüfnorm entsprechen, die eine hohe Schutzwirkung bei einem Sturz garantiert. Das erkennst du am CE-Prüfsiegel, das immer im Helm angebracht ist. Fehlt im Helm dieses Siegel, dann lass die Finger davon.

Schritt 2: So passt du den Fahrradhelm korrekt an

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Ein Helm ist keine Cap, die du lässig nach hinten schiebst! Setze den Helm so auf, dass seine Unterkante nur wenige Zentimeter über den Augenbrauen beginnt – sonst rutscht er bei einem Sturz einfach vom Kopf. Ein guter Test, ob der Helm richtig passt und sitzt: Auch mit offenem Verschluss-System sollte er sicher auf dem Kopf bleiben, wenn du den Kopf mit etwas Schwung nach vorn und hinten bewegst.

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Jetzt justierst du die Weite des Verschluss- Systems so, dass der Helm mit offenem Gurt fest sitzt, aber noch nichts drückt.

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Unter dem Ohr stellst du die Riemen so ein, dass sie ein hübsches Y bilden und jeder Riemen straff sitzt.

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Den Gurt stellst du so eng ein, dass zwei Finger gerade noch zwischen Gurt und Hals passen.

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Wenn es kalt und nass wird, ist es unter dem Helm schnell unangenehm, vor allem Helme mit großen Belüftungsöffnungen lassen kalte Luft und Regen an den Kopf. Gegen Nässe schützt eine wasserdichte Helmhaube, die du über den Helm ziehst. Etwas schicker ist eine Helmmütze, die du drunter trägst – die gibt es in vielen Variationen: winddicht, wasserdicht, mit Schild oder ohne. Wichtig ist, dass sie so dünn ist, dass der Helm noch locker und ohne zu drücken passt.

Außerdem: So pflegst du deinen Fahrradhelm

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Innen Schweiß, außen Schmutz: Ein fleißig getragener Helm trägt mit der Zeit Spuren. Darum solltest du ihn regelmäßig reinigen. Am besten putzt du ihn mit einem weichen Schwamm oder einer Bürste und etwas warmem Wasser und Spüli. Danach spülst du ihn unter fließendem Wasser ab und lässt ihn an der Luft gut trocknen. Lege ihn nie direkt auf die Heizung, auch der Fön ist tabu!

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Die Polster kannst du meist herausnehmen und in einem Wäschebeutel im Schonprogramm bei maximal 40 Grad in der Maschine waschen.

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Achte darauf, ob dein Helm äußerliche Macken oder Dellen hat, wenn er zum Beispiel mal runtergefallen ist. Auch wenn es hart ist: Dann ist seine Schutzfunktion beeinträchtigt und du solltest unbedingt einen neuen Helm kaufen. Viele Hersteller bieten ein Crash-Replacement an: In der regel gibst den Helm mit sichtbaren Dellen dort ab, wo du ihn gekauft hast, und Du bekommst Rabatt beim Kauf eines neuen Helms.

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