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Neue Fahrrad-Funktionen für Google Maps

Google Maps Neue Fahrrad-Funktionen für Google Maps

Google beschert seiner Navigations-App ein Update. Fahrradfahrer dürften sich freuen. Hier erfährst du, was sich ändert.

Den Zielort auf Google eingeben, die Route auswählen, die Navigation starten und losradeln – zwölf Jahre ist es her, dass Google in seinem Kartenangebot "Maps" auch spezifische Funktionen für Radfahrer freischaltete. Dabei erfreut sich das Feature heute einer größeren Beliebtheit denn je: In fast 30 Ländern auf der ganzen Welt gibt es die Radrouten auf Google Maps mittlerweile, insbesondere im Zuge der Coronavirus-Pandemie seien die Zugriffe durch Radfahrer laut Google enorm angestiegen – und zwar um mehr als 40 Prozent.

Nun verspricht der Internetriese, dass sich Fahrradfahrer über neue Funktionen freuen dürfen. In einer kürzlich veröffentlichten Pressemitteilung heißt es so: "Google Maps bietet seit über zwölf Jahren Fahrradrouten an – dank künstlicher Intelligenz in Verbindung mit offiziellen Daten von Städten, zuverlässigen kartografischen Partnern und dem Feedback der Google-Maps-Community. Mit unseren neuen Fahrradrouten-Informationen könnt ihr bald ganz einfach Fahrradrouten vergleichen und euch noch detailliertere Informationen anzeigen lassen (sobald diese Daten verfügbar sind), um euch auf die bevorstehende Fahrt vorzubereiten."

Radrouten vergleichen und Standortfreigabe

In Zukunft sollen User also Fahrradrouten vergleichen und sich noch detailliertere Informationen anzeigen lassen können. Dazu gehört beispielsweise das Verkehrsaufkommen auf einer Strecke. Hat man eine Route ausgewählt, sieht man jetzt nicht mehr nur die Höhenunterschiede auf einer Straße, sondern weiß auch, ob mit starkem Autoverkehr oder steilen Hügeln gerechnet werden muss. Außerdem erhält man eine ausführliche Aufschlüsselung der Route, sodass man auf einen Blick erkennen kann, auf welcher Art von Straße man unterwegs sein wird. Es soll so direkt erkennbar sein, ob es sich um eine viel befahrene oder eine Seitenstraße handelt. Durch die genaue Aufschlüsselung des Streckenverlaufs soll es Usern künftig leichter fallen, Routen zu planen und miteinander zu vergleichen.

Zudem will Google es Nutzern erleichtern, sich zu verabreden und zu treffen. Funktionieren soll das über eine Standortfreigabe, wie man sie beispielsweise schon bei Messengern wie Messenger oder WhatsApp kennt. Es können so Push-Benachrichtigungen für Bekannte aktiviert werden, wenn man beispielsweise an einem Ort ankommt oder wieder zu Hause ist. Der Konzern versichert in diesem Zusammenhang, auch an Datenschutzbestimmungen gedacht zu haben. Google betont dabei, dass sich die Einführung der neuen Fahrradfunktionen über die kommenden Monate erstrecken wird. Für den vollen Funktionsumfang sei nämlich zuerst das Sammeln von Daten erforderlich. Google Maps wird nämlich ständig künstliche Intelligenz in Verbindung mit offiziellen Daten von Städten, zuverlässigen kartografischen Partnern und dem Feedback der Google-Maps-Community weiterentwickelt.

Nutzung wie bisher

An der Nutzung der Google-Maps-App ändert sich dabei nichts. Stattdessen handelt es sich um ein normales Update, das nach und nach ausgerollt wird. Was sich für Nutzer allerdings ändern wird, ist die grafische Darstellung der Fahrradrouten. Diese sind nun nicht mehr nur in dunklem Grün gehalten, sondern können – je nach Verkehrsaufkommen, Hindernis und Co. – auch die Farbe wechseln.

Fazit

Mit dem Update reagiert Google auf die zunehmende Beliebtheit des Fahrrades – und macht Google Maps für Radfahrer weiter interessanter. Schon jetzt ist Google Maps eine attraktive Alternative für alle, die eine Rad-Navi-App für die Stadt suchen. Gerade für Mountainbiker und Rennradfahrer hat die App allerdings ihre Limits. Hier haben Spezialanbieter wie Komoot oder Strava weiterhin klar die Nase vorn.

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